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Von der Rohstoffgewinnung bis zur Herstellung

Interbau-Blink informiert

Keramische Produkte entstehen aus mineralischen Rohstoffen und durch verschiedene Produktionsschritte. Auf dieser Seite geben wir Einblicke in unsere Rohstoffe, Herstellungsprozesse und Energieversorgung.

Dabei stellen wir konkrete Informationen zu unseren Standorten, Lieferanten und Produktionsprozessen vor. Einzelne Maßnahmen erläutern wir dort, wo entsprechende Nachweise vorliegen. Dazu gehört auch die Gewinnung unserer Rohstoffe und der Umgang mit den Flächen nach Abschluss des Tonabbaus.

Das oben stehende Bild zeigt eine renaturierte Tongrube der Stephan Schmidt KG, einem unserer Tonlieferanten. Es veranschaulicht beispielhaft die Entwicklung einer Fläche nach Abschluss des Tonabbaus.

Rohstoffe und Produktion

Interbau-Blink-Produkte werden aus mineralischen Rohstoffen wie Ton, Schamotte und Feldspat hergestellt. Je nach keramischer Masse entfallen dabei mehr als 70 % auf Ton und Schamotte. Bei Hochleistungskeramik kann der Tonanteil bis zu 100 % betragen. Unsere Tonlieferanten kommen aus dem Westerwald; Feldspat beziehen wir ausschließlich über deutsche Händler.

Die Rohstoffe werden mit Wasser zu keramischen Massen verarbeitet. Je nach Produkt folgen Formgebung, Trocknung, Glasieren oder Dekorieren sowie das Brennen. Keramische Produktionsreste werden teilweise wieder geeigneten Produktionsprozessen zugeführt. Weitere anfallende Materialien werden über die bestehenden Verwertungswege erfasst und verwertet.

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Westerwälder Tone

Unser Produktionsstandort liegt im Kannenbäckerland und damit in der Region, aus der die von uns verwendeten Tone stammen. Ton wird in der Region rund um das Kannenbäckerland seit Jahrhunderten gewonnen und verarbeitet.

Interbau-Blink bezieht die eingesetzten Tone von Lieferanten aus dem Westerwald. Die räumliche Nähe zwischen unseren Produktionsstandorten und den Tonlieferanten ist Teil unserer regionalen Lieferstruktur. Dabei arbeiten wir mit Rohstofflieferanten zusammen, die die geltenden gesetzlichen Vorgaben für die Gewinnung und Verarbeitung mineralischer Rohstoffe einhalten.

Unsere Rohstofflieferanten informieren über die Rekultivierung ehemaliger Tongruben und die Entwicklung der Flächen nach dem Tonabbau.

1080x600_Tonquerschnitt_01_Produktion_Umwelt_Interbau-Blink

Unsere Produktion

Im Überblick

  • Verarbeitung mineralischer Rohstoffe zu keramischen Massen

  • Wärmerückgewinnung und thermische Nutzung von Prozesswärme

  • Aufbereitung und Wiederverwendung von Prozesswasser

  • Abgasreinigung bei der keramischen Herstellung

  • Rückführung geeigneter Produktionsreste in Produktionsprozesse

  • Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001

Nachweise & Dokumentationen

Zertifikate und Umweltinformationen

Transparente und nachvollziehbare Informationen sind eine wichtige Grundlage für unsere Unternehmens- und Produktkommunikation. Deshalb stellen wir ausgewählte Nachweise und Dokumentationen zu unserem Energiemanagement und zu Umweltinformationen unserer Produkte bereit.

Für Interbau und Blink liegen Zertifikate nach DIN EN ISO 50001:2018 vor. Die ausgestellten Zertifikate bestätigen, dass die jeweiligen Energiemanagementsysteme die Anforderungen der Norm erfüllen. Die Zertifikate sind bis 2028 gültig.

Zertifizierung Interbau

Zertifizierung Blink

Für die Produkte von Interbau-Blink liegt eine Umweltproduktdeklaration (EPD) des Bundesverbands Keramische Fliesen e. V. (BKF) vor. Sie enthält produktbezogene Umweltinformationen auf Basis der für die EPD festgelegten Datengrundlagen und Systemgrenzen.

Umweltproduktdeklaration (EPD)

EPD Umwelt-Produktdeklaration

nach ISO 14025 und EN 15804

Der Bundesverband Keramische Fliesen (BKF) hat für die in Deutschland produzierenden Mitgliedsunternehmen eine Verbands-EPD für keramische Fliesen erstellen lassen. Eine EPD (Environmental Product Declaration) stellt auf Grundlage einer Ökobilanz quantitative Informationen zu den Umweltwirkungen eines Bauprodukts über definierte Lebenszyklusphasen bereit. 

 

Die zugrunde liegenden Daten werden nach festgelegten Regeln ermittelt und vor Veröffentlichung unabhängig verifiziert.

Die für in Deutschland produzierte keramische Fliesen veröffentlichte EPD weist unter anderem einen Wert von 10,2 kg CO₂-Äquivalent pro m² aus. Der Wert bezieht sich auf die in der EPD definierte Produktgruppe sowie die dort festgelegten Systemgrenzen und Annahmen.

 

Hinweis zur Infografik: Die dort dargestellten 16,3 kg CO₂/m² stammen aus einer Studie aus dem Jahr 2018 und entsprechen nicht dem aktuellen EPD-Wert von 10,2 kg CO₂-Äquivalent pro m².

Die EPD basiert auf einem mittleren Materialeinsatz von rund 18 kg/m².

Bei Fliesen der GIGA-Line® mit einer Materialstärke von 6 mm liegt das Produktgewicht bei rund 15 kg/m².

Die EPD stellt damit eine standardisierte Datengrundlage für die ökologische Betrachtung von Bauprodukten bereit.

EPD hier ansehen.

1200x630 2 Umweltproduktdeklaration EPD Interbau Blink

Die Rohstoffe für unsere Produkte stammen aus Lagerstätten in der Region, unter anderem von der Stephan Schmidt KG in Dornburg.

Die Gewinnung und Aufbereitung von Ton erfolgt an den jeweiligen Lagerstätten nach den geltenden gesetzlichen Vorgaben. Für ausgewählte Standorte und Themen stellen unsere Rohstofflieferanten eigene Informationen und Nachweise bereit.

Das Video zeigt beispielhaft eine Tongrube der Stephan Schmidt KG und die Entwicklung von Flächen nach der Rohstoffgewinnung.

Mehr Informationen zu Umwelt und Produktion finden Sie auf der Website unseres Rohstofflieferanten Stephan Schmidt KG.

Für unser Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001:2018 finden regelmäßig Überwachungsaudits statt. Die für Interbau und Blink ausgestellten Zertifikate bestätigen, dass die Energiemanagementsysteme die Anforderungen der Norm erfüllen.

Im Rahmen des Energiemanagementsystems werden Energieverbräuche erfasst, bewertet und Energieziele festgelegt. Die Zertifikate und weitere Informationen zum Energiemanagement stellen wir auf dieser Seite zur Verfügung.

Für Qualitätsprüfungen arbeiten wir seit Jahrzehnten mit dem unabhängigen, durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) akkreditierten Forschungsinstitut für Anorganische Werkstoffe – Glas/Keramik – GmbH (FGK) in Höhr-Grenzhausen zusammen. Die Akkreditierung ist unter DAkkS-Nr. D-PL-18634-01-00 ausgewiesen.

Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 – Interbau
Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 – Blink

Unsere Zusammenarbeit

mit externen Partnern

Interbau-Blink arbeitet mit verschiedenen Partnern und Organisationen zusammen. Auf dieser Seite geben wir einen Überblick über ausgewählte Kooperationen und Netzwerke sowie deren jeweiligen Bezug zu unseren betrieblichen Abläufen. Dazu zählen unter anderem unsere Zusammenarbeit mit Interzero und Der Grüne Punkt.

Interbau-Blink arbeitet mit Interzero im Bereich der Rücknahme und Verwertung von Materialien zusammen. Dazu gehören Dienstleistungen rund um die Erfassung und das Recycling von Verpackungen und weiteren Wertstoffen.

Interzero Zertifikat Interbau

Interzero Zertifikat Blink

Interbau-Blink arbeitet mit dem Grünen Punkt im Bereich der Verpackungsentsorgung und -verwertung zusammen. Über entsprechende Systeme werden Verpackungen erfasst und einer Verwertung zugeführt.

Umweltzertifikat Interbau 2025

Beteiligungszertifikat Interbau 2025

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Wichtige

Downloads

Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 BLINK

Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 INTERBAU

European Product Declaration (EPD) des BKF